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42 Radsportbegeisterte mit dem Rennrad, Mountainbike und Treckingrad bei Abano Terme  unterwegs. 

Abano Terme liegt im Zentrum von Veneto und zählt zu den bedeutendsten Thermal- und Fango Kurorten der Welt. Organisiert wurde die Woche wieder bestens von unserem ehemaligen 1. Vorsitzenden Max Meidinger. Da weder Max noch ein anderes Mitglied vorher in dieser Gegend war, wussten wir nicht genau was uns erwartet. Alle Teilnehmer waren jedoch positiv überrascht von den idealen Verhältnisse die wir vorfanden. Abano liegt ca. 20 m über N.N. die höchste Erhebung der Monte Venda hat 603 m. Es gibt viele verkehrsarme Straßen aber auch anspruchsvolle Anstiege die jedoch nicht so lang sind. Hier waren die Rennradler die ca. 500 km zurücklegten unterwegs. Auch die Radwanderer die es eher gemütlich angehen lassen, kamen wieder auf ihre Kosten. Auf schönen Straßen wurde die Gegend erkundet und Tratorien luden immer wieder zu einer kurzen Einkehr ein. Für die Mountainbiker gibt es in den Hügeln ein Netz von sehr schönen Forstwegen und Trails in fast allen Schwierigkeitsgraden wie sie nicht erwartet wurden. 

Am ersten Tag konnte man sich an eine Gruppe anschießen wo man meinte, die könnte passen. Am zweiten Tag wurde dann neu sortiert und einige erkannten, dass sie sich doch überschätzt hatten. 

Untergebracht waren wir im Hotel Roma im Zentrum von Abano. Es waren 2 Thermalschwimmbäder und Sauna etc. vorhanden, das Essen war gut und reichlich aber mit 4 Sternen wird das Hotel etwas großzügig bewertet. Die Bäder und die Sauna des Hotels wurden ausgiebig von den Teilnehmern benützt, denn leider war das Wetter nicht besonders gut. Es war eher kühl und an zwei Tagen Regnete es fast durchweg. An einen dieser Tage legten wir einen Ruhetag ein und fuhren mit Bussen entweder nach Venedig oder Padua. 

Leider gab es auch einige Stürze, die meisten verliefen glimpflich. Nur unser ältester Teilnehmer mit immerhin 86 Jahren stürzte bei einer Abfahrt und brach sich eine Rippe. Am nächsten Tag ist er wieder 50 km gefahren bevor die Versetzung im Krankenhaus festgestellt wurde. Der nicht zu unterschätzende Vortrieb der E-Mountainbikes und der doch technischer Mängel einiger Fahrer ließ einen Fahrer sogar Bergauf rückwärts stürzen.

Die Kulturtruppe die diesmal nur 2 Damen umfasste fuhren mit dem Bus nach Venedig, Padua, Mouselice und San Daniele. Auch einige Märkte in Abano und in der Region wurden besucht.

Trotz des nicht so tollen Wetters war die Stimmung aller Teilnehmer die ganze Woche sehr gut. Die Hotelbar mit den gemütlichen Sitzecken waren jeden Abend gut gefüllt, und bei einem Bierchen oder Aperol Spritz wurden die Tage oft etwas länger. Bei der Rückfahrt die wieder mit dem Ortsansässigen  Busunternehmen Aschebrenner unternommen wurde, wurden schon die ersten Bitten herangetragen nächstes Jahr unbedingt wieder eine solche Radsportwoche zu organisieren.