• Start-Sommer-01
  • Start-Sommer-02
  • Start-Sommer-03
  • Start-Sommer-04
  • Start-Sommer-05
  • Start-Sommer-06
  • Start-Sommer-07
  • Start-Sommer-08
  • Start-Sommer-09
  • Start-Sommer-10

Am letzten Sonntag, den 9.September fand in Burgweinting bei Regensburg die so genannte Welt-Kultur-Tour statt.

Michael Liebl, Herbert Zankl und Max Meidinger absolvierten bei herrlichstem Radlerwetter die recht anspruchsvolle Tour mit 125 km und 1400 Höhenmeter.

Im Eifer des Gefechts übersah Mich einen Richtungspfeil und durfte so zusätzliche 30 Kilometer machen. Am Ende hatte er 150 Kilometer auf dem Tacho stehen.

Alles in allem eine schöne RTF mit toller Streckenführung und  guten Verpflegungsstellen mit freundlichem Personal, aber leider an manchen Stellen nicht ausreichende Beschilderung. 

Max Meidinger 

 

RTF Rottenburg

Am 15.August veranstaltete der Radsportclub Concordia Rottenburg zum 23.ten mal die schöne RTF.

Heuer nahmen mit Michael Liebl, Roland Kelber, Herbert Zankl, Kathrin Riess, Iolanda Virzi, Werner Mayer und Max Meidinger wieder 7 Avanti Radsportler teil. Insgesamt gingen 488 Teilnehmer auf die 4 verschiedenen Strecken an den Start. Bei bestem Radsportwetter, am Start 15°C und um die 27°C gegen Mittag im Ziel gingen alle auf die 112 km lange Strecke. Auf äußerst verkehrsarmen Strassen mit vielen flachen Passagen und teils welligem Terrain, sowie einigen kurzen steileren Anstiegen machte die gesamte Tour so richtig Spaß. Nach 3 Stunden und 40 Minuten, was einem 30 er Schnitt entspricht waren wir wieder alle wohlbehalten im Ziel. Bei einer Brotzeit und bei Kaffee und Kuchen saßen wir noch eine Weile in gemütlicher Runde zusammen bevor wir wieder die Heimreise antraten.

Fazit: Herrliche Strecke mit allem was das Radlerherz begehrt, beste Verpflegungsstellen, freundschaftliche Kontakte zu den Organisatoren und bestes Radlerwetter.

112 Kilometer und 970 Höhenmeter.

 Max Meidinger

 

Arbermarathon 2018


Iolanda Virzi, Werner Mayer, Thomas Stadler, Paul Pfeffer und Uwe Wagner waren heuer beim 34. Arberradmarathon unterwegs. Die 4 Rennradfahrer meisterten bei großer Hitze die

170km Arberrunde, während Uwe mit dem Montainbike die 106km Regentalrunde mit 2050 Höhenmetern bewältigte.

Trotz der großen Hitze war ein Rekordteilnehmerfeld auf den insgesamt 8 verschiedenen Runden unterwegs.

Pfeffer Paul

 

Veronatour

Vom 12-16 Juli fuhren Iolanda und Werner die 650km und 3000 HM von Ingolstadt nach Verona in Venetien. 

Als Route suchten die beiden die moeglichst flachste Variante aus. Von Ingolstadt aus am Abens Radweg entlang Richtung Moosburg und Erding. Huegelig wurde es dann zum Inn hin der bei Gars am Inn erreicht wurde. Im Inntal gings weiter ueber Rosenheim nach Kufstein, am Zillertal vorbei bis man bei Hall in Tirol die alte Roemerstrasse erreichte ueber die gings dann 37km bergauf dem Brennerpass zu. Richtig schoen wurde es dann auf dem Brennerradweg der die Avantisportler ueber Sterzing, Brixen,Bozen und Trento vorbei am Gardasee endlich nach Verona fuehrte. Die 5 Tagesetappen bewegten sich zwischen 120 und 160km. Die Geschwindigkeit war eher moderat und mit einem gemuetlichen RTF Tempo zu vergleichen. Fazit: die Strecke kann auch jeder Tourenfahrer bewaeltigen. Einzige Schwierigkeit ist halt der Brenner, der gerade am Anfang ca. 5-6km zwischen 13 und 16% erreichen kann. Der Brennerradweg in Suedtirol und im Trentino ist wirklich ein Traum fuer jeden Radfahrer und muss man mal gefahren sein. 

 

Pfaffenwinkelrundfahrt

Zusammen mit zwei Augsburgern ging Kathrin Rieß bei der Pfaffenwinkel-Rundfahrt an den Start. Bei 13 Grad am Morgen und bewölken Himmel ging es auf die 155 km lange Strecke (1650 hm) quer durch den Pfaffenwinkel mit Aussicht auf die Allgäuer Berge. Die kurvenreiche kaum von Autos befahrene Strecke wurde in 5:22 h, einem Schnitt von 28,7 km/h bewältigt.

 

Windischeschenbach

Am Sonntag, den 24.Juni fuhren Peter Gehr, Herbert Zankl und Max Meidinger bei der 20.Austragung der Concordia Windischeschenbach die Tour mit 102 km und 1700 Höhenmeter. Beim Start um 7:00 Uhr früh gab es gerade mal 12° C und bedeckten Himmel. Die gefühlte Temperatur sank bei den Abfahrten mit bis zu 75 Stundenkilometer fast auf den Gefrierpunkt. Gott sei Dank blieb es den ganzen Vormittag trocken.
Erst nach den ersten 50 Kilometer wurde es allmählich wärmer und beim Zieleinlauf, bzw. beim Kaffee trinken stieg die Temperatur auf angenehme 18° C.
Leider hatte unser Geburtstagskind Peter Gehr noch vor der ersten Verpflegungsstelle an seiner E-Schaltung ein Problem, so dass er nicht mehr auf das große Kettenblatt schalten konnte und musste somit  den Rest der Strecke mit der kleinen Scheibe absolvieren. Bei den vielen Anstiegen war das noch die bessere Variante. Wäre die Kette auf dem großen Kettenblatt liegen geblieben hätte sich die ganze Sache wesentlich schwieriger gestaltet. Allerdings hätte Peter dann ein gutes K3 Training gehabt……!!!
So kamen wir nach einer reinen Fahrzeit von genau 4 Stunden und einem Stundenmittel von 25,2 km/h Unfall - und sturzfrei wieder nach Windischeschenbach zurück.
Bei der Anmeldung frühmorgens trafen wir unseren Radsportfreund Franz Kalz aus Eslarn wieder, der Mitglied bei „Concordia“ ist und uns voriges Jahr bei unserer Erzgebirgsrundfahrt ein Stück begleitet hat.

Fazit: Sehr schöne Strecke auf super verkehrsarmen Strassen mit herrlichem Panorama.
Sehr gute Organisation, super Verpflegung, freundliches Tour Personal.
Sehr schwere Strecke mit Steigungen bis zu 13%, dadurch auch wiederum schöne Abfahrten.

Max Meidinger

 

sanremo4 Kopie

Auf den Spuren der Radprofis 

Bereits zum 48.mal wurde am 10.Juni der legendäre Radmarathon vom Radclub U.C.San Remo ausgerichtet. Die 300 km lange Strecke ist komplett mit dem im Frühjahr stattfindenden Profirennen identisch.  Wie schon vor 6 Jahren war es wiederum Max Meidinger der die Idee aufgriff sich dieser Aufgabe nochmals zu stellen und um Mitfahrer warb.

Quer durch die Holledau

IMG 1523

3 Avanti Fahrer machten sich am letzten Sonntag, den 27.Mai auf den Weg nach Moosburg um an der traditionellen RTF teilzunehmen.
Wie vereinbart holte ich Peter in der Früh von zu Hause ab. Um 5:28 Uhr, also zwei Minuten vor der vereinbarten Zeit fuhr ich beim Peter vor. Peter stand abfahrbereit mit Gepäck und Rennrad vor der Tür. Ich traute meinen Augen nicht und glaube dass dies ein Novum in unserer langen Vereinsgeschichte ist, deshalb muss ich dies auch erwähnen. (natürlich positiv)
Anschließend fuhren wir nach Geiersthal wo auch schon unser neues Vereinsmitglied Herbert Zankl auf uns wartete.
In Moosburg angekommen, angemeldet und startklar gemacht ging es auf die ausgeschriebene Distanz von 114 km und 850 Höhenmeter.
Auf Grund von Baustellen Umleitungen absolvierten wir jedoch 123 km und 1010 Höhenmeter.
Die Strecke führte auf verkehrsarmen Strassen durch Deutschlands größtes Hopfenanbaugebiet. Die Strecke bot alles was das Radlerherz begehrt, Rollerabschnitte, hügeliges Terrain und ein paar knackigere Anstiege bis zu max.12%.
Außerdem hatten wir herrliches Radsportwetter mit Temperaturen von 18°C in der Früh und bis zu 27°C gegen Mittag.
Einfach Radsport vom Feinsten.
Bevor wir uns auf die Heimreise machten konnten wir uns im Ziel noch mit Kaffee und Kuchen, etc. stärken.
Gegen 15:30 Uhr sind wir wieder wohlbehalten in Viechtach angekommen.

Teilnehmer: Peter Gehr, Herbert Zankl und Max Meidinger

Max Meidinger

 

freitagstraining

Seit letztem Freitag finden die Rennrad Touren immer um 17:00 Uhr statt.

Vielleicht war dies ein Grund dass sich diesmal wieder mehr zum Training einfanden.

Bei herrlichem Radsportwetter wurde diesmal über Nößling, Kolmberg, Boxberg und Neuirandsberg nach Miltach und über Untergschaidt wieder zurückgefahren.

Bei der sehr anspruchsvollen Strecke wurden 46 km und 830 Höhenmeter zurückgelegt.

Leider war unserem neuen Mitglied Herbert Zankl die neue Startzeit noch nicht bekannt und somit musste er alleine seine Runde drehen.

Teilnehmer: Michael Liebl, Peter Gehr, Paul Pfeffer, Fritz Pfeffer, Thomas Stadler und Max Meidinger

Max Meidinger

 

Strasskirchen 1
Spendenmarathon mit 205 km und 1700 Höhenmeter

Am Pfingstsonntag, den 20. Mai veranstalteten die Radsportfreunde Strasskirchen und der SSC Strasskirchen schon zum 12.mal den Spenden Radmarathon nach Altötting.
Die Tour wurde wie immer vom Organisator Ludwig Schiller und seinem ganzen Helferteam super organisiert.
Die Strecke, dieses Jahr mit 205 Kilometer und 1700 Höhenmeter war mit den vielen, meist kurzen aber bis zu 11% steilen Anstiegen recht anspruchsvoll.
Die ersten 30 Kilometer in der früh von Strasskirchen weg und die letzten 30 Kilometer auf der Rückfahrt wieder Richtung Strasskirchen waren allerdings komplett flach und somit bestens geeignet zum einrollen bzw. zum ausfahren.
Nach dem pünktlichen Start um 6:15 Uhr früh und zum Glück bei trockenem Wetter ging es mit recht flottem Tempo voran. Nach einer Pause in Eggenfelden ging es weiter nach Altötting. Nach einer einstündigen Pause die natürlich auch zu einer Einkehr in der Gnadenkapelle genutzt wurde ging es wieder zurück nach Strasskirchen. Nach der geplanten Pause wiederum in Eggenfelden, erreichten wir gegen 16:30 Uhr unseren Startort Strasskirchen. Strasskirchen 2
Anschließend gab es in der Sporthalle für alle Freibier, Nudeln, Kaffee und Kuchen.
Nach dem Grußwort vom Bürgermeister und der verschiedenen Spendenübergaben gab es auch noch eine Pokalverleihung.
Hier konnten wir für den teilnehmerstärksten Verein einen schönen Glaspokal entgegen nehmen.
Gegen 19:00 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten in Viechtach an.
Fazit: Tolle Organisation, Gutes Wetter, Super Strecke mit perfekter Absperrung und noch dazu alles für einen guten Zweck. ( Unterstützung von krebskranken Kindern und Elternteilen)

Daten zur Strecke:
205 Kilometer
1700 Höhenmeter
Fahrzeit: 7:28 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 27,5 km/h

Teilnehmer: Michael Liebl, Peter Gehr, Martin Schmelmer, Thomas Stadler, Kathrin Riess, Max Meidinger

Max Meidinger

 

 

 

 

 

riess katrin 1 web

Bei herrlichem Wetter (23 Grad und Wind) ging es auf die 146 km (1300 Höhenmetern) des RTF in Donauwörth.

Eine super Radgruppe bestehend aus Rennradfahrern/innen aus Augsburg, Donauwörth und Venedig fand sich gleich auf den ersten Kilometern und hielt gemeinsam bis zum Schluss durch. 

Dem Gegenwind wurde gemeinsam in der Gruppe mit wechselnder Führungsarbeit getrotzt, so dass die lange Strecke in einem Schnitt von 31,2 km/h bewältigt wurde!

Kathrin Riess

 

 

IMG 20170912 WA0000

Trotz der schlechten Wettervorhersagen machten sich 4 Avanti Fahrer am letzten Sonntag nach Burgweinting auf, um an der vom „Bike Team Regensburg e.V“ organisierten RTF teilzunehmen.
Beim Start gab es noch Nieselregen und nur 12° C, aber schon nach einer Stunde hörte es auf zu regnen und die Strassen trockneten langsam ab. Mit den Temperaturen wurde es bis zum Ende der Tour zwar nicht viel besser, aber was bleibt einem übrig wenn man schon unterwegs ist.
Selbst die Donauüberfahrt mit der Fähre und das kostenlose Weißwurstessen im Biergarten vom Kloster Weltenburg konnten wir bei der Kälte nur bedingt genießen.
Michael Liebl, Josef Kerner und Max Meidinger absolvierten die 100 km Strecke mit fast 1200 Höhenmetern.
Martin Schmelmer fuhr die 125 km Strecke mit 1500 Höhenmetern.
 Nach der Tour und einer wärmenden Dusche verpflegten wir uns bei lausigen 15° C noch im Zielgelände und um 15.00 Uhr waren wir auch schon wieder zu Hause.
Alles in allem eine sehr schöne RTF mit toller Organisation.

Max Meidinger

 

 

Leipzig 2017

 
Am 3. September veranstaltete der RV 1890 Zwenkau den 31. Großen Preis der Stadt Zwenkau. Nach der Anreise am Samstag konnte ich mich ohne großen Stress auf das Rennen am Sonntag vorbereiten, d.h. am Samstagnachmittag wurde noch eine lockere Trainingseinheit über 30 km rund um Zwenkau gefahren.
Am Sonntag um 13.00 Uhr startete die Seniorenklasse 4 für die wiederum wie in den letzten Jahren dank des Veranstalters ein eigenes Rennen ausgeschrieben wurde. Da es aber für die Frauen-Elite kein eigenes Rennen gab durften diese nach den Wettkampfbestimmungen des Straßenrennsports vom BDR in unserer Klasse starten. Dies waren 5 Damen vom Bundesliga Radteam Leipzig. Bei idealem Wetter 20 ° C, teils Sonne, teils bewölkt, aber windig ging es auf dem windanfälligem Rundkurs gleich von Anfang an voll zur Sache. Die Bundesligafahrerinnen und die zwei Deutschen Seniorenmeister von 2016 und 2017, Christian Weinhold und Uwe Hecht machten auf den  ersten Runden gleich mächtig Tempo. Im Laufe des Rennens konnten sich dann Weinhold und Hecht vom gesamten Feld absetzen und erreichten nach 15 Runden, bzw. 26 km als erster und zweiter das Ziel. Trotz einiger Attacken und einigen Tempoverschärfungen im Hauptfeld gelang es keinem(r) mehr sich abzusetzen. Somit gab es im Hauptfeld bei jeder Punktewertung die alle 3 Runden ausgefahren wurde nur noch für den 3. und 4. Platz Punkte. Alle anderen gingen leer aus. Insgesamt gingen 25 Fahrer (innen) an den Start. Nach 15 Runden kam es somit zum Massensprint des Hauptfeldes. Hier geht es bekanntlich immer sehr eng zu und man muss höllisch aufpassen um nicht in einen etwaigen Sturz verwickelt zu werden. Am Ende konnte ich den 16.Platz belegen und war auch einigermaßen mit der Platzierung zufrieden. Nach dem Rennen konnte ich mich im Start – und Zielbereich während das  Amateurrennen lief noch mit einigen bekannten Radsportfreunden unterhalten. Nach einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Kuchen nutzte ich dann den Nachmittag um die Umgebung von Zwenkau mit dem neu angelegten See zu erkunden. Am Montag bei der Heimreise besuchte ich noch kurz in Mödlareuth das Deutsch- Deutsche Museum. Dies ist ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung. Auch eine Fahrzeugausstellung mit über 30 historischen Grenzfahrzeugen gab es zusehen. Außerdem kann man hier noch eine ca.100 m lange Betonsperrmauer mit Wachturm besichtigen.
Daten zum Rennen: 15 Runden mit 1,7 km Länge Insgesamt 26 km Zeit: 40:00 Minuten Schnitt: 39,0 km/h Teilnehmer. 25 Fahrer (innen) Heuer bereits zum 5.mal in Zwenkau am Start
Im Bild: Vorstand Henry Scheffler vom RV Zwenkau und Max Meidinger mit der Standarte vom Jahre 1901.
 
 

zoigltour1

Als einzigstes Mitglied des RC Avanti Viechtach ging Kathrin Rieß in Pirk bei Weiden auf die Radmarathonstrecke bei der Pirker Zoigltour. Dank der guten Organisation des VC Concordia war es auch Einzelstartern möglich sich im Vorfeld einer Gruppe anzuschließen. Nach dem 7 Uhr läuten der Kirchturmuhr erfolgte der Start bei 6 Grad und Nebel. Die 230 Kilometer lange und mit 3780 Höhenmetern bestückte Marathonstrecke führte ins Nachbarland Tschechien und bei Eslarn zurück in den Oberpfälzerwald. Trotz der nasser Straßen und einem kurzen Regenschauer wurde die Strecke in einem zügigen Tempo mit einem Schnitt von 25,4 km/h gefahren. 

 

 zoigltour2 

 

IMG 20170828 WA0000

120 km und 1920 Höhenmeter

Am letzten Samstag, den 26. August fuhren Michael Liebl, Peter Gehr und Max Meidinger ins benachbarte Tschechien nach Klattau um an einem der schwersten Radmarathons teilzunehmen. Allgemeines vorweg: Im Jahre 2011 beteiligten sich ebenfalls einige Avanti Fahrer an diesem Radmarathon. Jedoch war diesmal alles anders als damals.Der Start fand nicht mehr auf dem Stadtplatz stand, sondern am Stadtrand, dafür war das Ziel am Stadtplatz von Klattau. Die Teilnehmerzahl schrumpfte von damals 1200 auf ca.180 in diesem Jahr. Die Streckenführung hat sich auch etwas verändert ( leider nicht zum positiven). Außerdem gab es auch keine Zeitnahme mehr über die gesamte Distanz, sondern es wurde an 3 Streckenabschnitten eine Zeitnahme installiert. Somit konnte man sich auf diesen kurzen Abschnitten auch wettkampfmäßig messen. Auch das ganze Ambiente im Zielbereich war sehr bescheiden und nicht mit damals zu vergleichen. Im Zielbereich konnte ich mit einem der Organisatoren sprechen und musste in Erfahrung bringen das der damalige Vorstand und Organisator Frantisek Sraita vor 3 Jahren im Alter von 62 Jahren verstorben ist. Frantisek hat uns damals bei unserem Bayerisch Böhmischen Radmarathon auf tschechischer Seite sehr gut unterstützt. Einige in unserem Verein kannten Frantisek. Bei einem der Termine die wir damals auf tschechischer Seite hatten wurden wir sogar einmal bei Ihm zu Hause eingeladen. Trotzdem muss man froh sein das sich auch die Nachfolger um eine Durchführung bemühen und weiterhin diesen Marathon organisieren. Nun zum Radmarathon:  Pünktlich um 8:00 Uhr bei angenehmen 15 Grad erfolgte nach einer kurzen Begrüßung der Start. Zuerst ging es ca.3 km flach auf einem Radweg bis wir außerhalb der Stadtgrenze von Klattau waren. Dann  sollten wir jedoch gleich merken was uns auf dieser Strecke erwartet, nämlich Höhenmeter, Höhenmeter und nochmals Höhenmeter. Nach den ersten 30 Kilometer hatten wir bereits über 900 Höhenmeter absolviert. In diesem Abschnitt befand sich auch der erste Abschnitt mit Zeitmessung. Dieser war 6 km lang und hatte bis zu max.16% Steigung. Im weiteren Verlauf ging es über Hartmanice, Rejstejn nach Srni. Nach ständigem auf und ab und öfters mit Steigungen im zweistelligen Bereich fand zwischen Rejstejn uns Srni die zweite Zeitmessung statt. Inzwischen hatten wir schon fast 60 knallharte Kilometer in den Beinen. Auf einer Länge von 7 Kilometern mussten 310 Höhenmeter überwunden werden. Weiter ging es durch den Sumava Nationalpark, permanent auf und ab und über sehr verkehrsarme Straßen, aber der Straßenbelag war von der übelsten Sorte. Rauher Asphalt, bucklig, so dass kein richtiges rollen möglich war, längere Abschnitte mit Kopfsteinpflaster und Baustellen. Nach der unendlichen Rüttelei ging es in den nächsten Abschnitt mit Zeitnahme. Von Kilometer 84 bis 87 und einem Höhenunterschied von 145 Meter konnte sich wer noch genügend Power hatte eine gute Platzierung erkämpfen. Da bis zu diesem Zeitpunkt bereits die meisten Höhenmeter zurückgelegt waren, konnten wir uns auf relativ flache 30 Kilometer über Besiny und bis nach Klattau freuen. Das bedeutete jedoch auch dass sich die insgesamt 1920 Höhenmeter nur auf ca.85 Kilometer verteilten. Nach 4 Stunden und 50 Minuten war die Schinderei vorbei und wir konnten uns am schönen Stadtplatz von Klattau bei Bier und tschechischem Gulasch wieder stärken. Um 15.00 Uhr waren wir auch schon wieder, zwar ziemlich kaputt aber wohlbehalten wieder zu Hause. Auf jeden Fall können wir nur jedem, der einmal einen richtig sauschweren Radmarathon fahren möchte diesen weiter empfehlen.
Bericht. Max Meidinger  
Foto: Peter Gehr und Michael Liebl (Bereits zu Hause beim entladen)