Leipzig 2017

 
Am 3. September veranstaltete der RV 1890 Zwenkau den 31. Großen Preis der Stadt Zwenkau. Nach der Anreise am Samstag konnte ich mich ohne großen Stress auf das Rennen am Sonntag vorbereiten, d.h. am Samstagnachmittag wurde noch eine lockere Trainingseinheit über 30 km rund um Zwenkau gefahren.
Am Sonntag um 13.00 Uhr startete die Seniorenklasse 4 für die wiederum wie in den letzten Jahren dank des Veranstalters ein eigenes Rennen ausgeschrieben wurde. Da es aber für die Frauen-Elite kein eigenes Rennen gab durften diese nach den Wettkampfbestimmungen des Straßenrennsports vom BDR in unserer Klasse starten. Dies waren 5 Damen vom Bundesliga Radteam Leipzig. Bei idealem Wetter 20 ° C, teils Sonne, teils bewölkt, aber windig ging es auf dem windanfälligem Rundkurs gleich von Anfang an voll zur Sache. Die Bundesligafahrerinnen und die zwei Deutschen Seniorenmeister von 2016 und 2017, Christian Weinhold und Uwe Hecht machten auf den  ersten Runden gleich mächtig Tempo. Im Laufe des Rennens konnten sich dann Weinhold und Hecht vom gesamten Feld absetzen und erreichten nach 15 Runden, bzw. 26 km als erster und zweiter das Ziel. Trotz einiger Attacken und einigen Tempoverschärfungen im Hauptfeld gelang es keinem(r) mehr sich abzusetzen. Somit gab es im Hauptfeld bei jeder Punktewertung die alle 3 Runden ausgefahren wurde nur noch für den 3. und 4. Platz Punkte. Alle anderen gingen leer aus. Insgesamt gingen 25 Fahrer (innen) an den Start. Nach 15 Runden kam es somit zum Massensprint des Hauptfeldes. Hier geht es bekanntlich immer sehr eng zu und man muss höllisch aufpassen um nicht in einen etwaigen Sturz verwickelt zu werden. Am Ende konnte ich den 16.Platz belegen und war auch einigermaßen mit der Platzierung zufrieden. Nach dem Rennen konnte ich mich im Start – und Zielbereich während das  Amateurrennen lief noch mit einigen bekannten Radsportfreunden unterhalten. Nach einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Kuchen nutzte ich dann den Nachmittag um die Umgebung von Zwenkau mit dem neu angelegten See zu erkunden. Am Montag bei der Heimreise besuchte ich noch kurz in Mödlareuth das Deutsch- Deutsche Museum. Dies ist ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung. Auch eine Fahrzeugausstellung mit über 30 historischen Grenzfahrzeugen gab es zusehen. Außerdem kann man hier noch eine ca.100 m lange Betonsperrmauer mit Wachturm besichtigen.
Daten zum Rennen: 15 Runden mit 1,7 km Länge Insgesamt 26 km Zeit: 40:00 Minuten Schnitt: 39,0 km/h Teilnehmer. 25 Fahrer (innen) Heuer bereits zum 5.mal in Zwenkau am Start
Im Bild: Vorstand Henry Scheffler vom RV Zwenkau und Max Meidinger mit der Standarte vom Jahre 1901.